„Demokratieförderung muss in der Schule beginnen“

„Im Dezember 2023 haben wir eine große Demonstration am Brandenburger Tor gegen Antisemitismus organisiert. Dank der Hilfe sehr vieler, auch prominenter Unterstützer und Unterstützerinnen, sind bei strömenden Regen mehr als 10.000 Menschen gekommen. Nach der Freude darüber, dass dies gelungen war, haben wir aber auch sehr schnell festgestellt, dass kaum junge Menschen am Brandenburger Tor waren und auch die nachhaltige Wirkung einer einzelnen Demonstration ihre Grenzen hat. Deshalb haben wir beschlossen, den Verein Nie wieder ist jetzt! zu gründen und dahin zu gehen, wo die Demokratieförderung ihren Anfang nehmen muss, um das Bewusstsein zu schärfen – in die Schulen.“ Der Berliner Unternehmer Nicolai Schwarzer, der Initiator der Demonstration und des Schulprojektes.

Bärbel Bas, Bundesministerin für Arbeit und Soziales: „Demokratie zu leben bedeutet, Demokratie verstehen. Deshalb müssen wir uns mit unserer Demokratie auseinandersetzen. Auch mit den Bedrohungen, die wir gerade in der heutigen Zeit intensiv erleben. Dazu zählen Diskriminierung, Rassismus, Antisemitismus, Formen der Ausgrenzung, die viele Schülerinnen und Schüler alltäglich erleben. Daher ist es wichtig, gerade in den Schulen die Diskussion über diese Themen zu fördern, Anregungen zu geben, sich mit Geschichte zu beschäftigen, den Blick dafür zu schärfen, was in unserem täglichen Leben passiert. Das Schulprojekt „Nie wieder ist jetzt!“ bringt diese Themen in moderner Form direkt zu Schülerinnen und Schülern und ist gerade deshalb so wichtig.“

Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner: „Berlin ist die Stadt der Freiheit, der Vielfalt und der Toleranz. Es ist von größter Bedeutung, dass sich junge Menschen mit Freiheit, Menschenrechten und unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung auseinandersetzen. Wir leben in herausfordernden Zeiten, deshalb müssen wir unsere Demokratie stärken und sichern – und uns gegen Hass, Hetze und Antisemitismus wehren. Nie wieder ist jetzt. Nie wieder ist aber auch: heute, morgen und für immer.“

Beim Besuch an der Evangelischen Schule Frohnau am 22. Januar waren wir mit einer Kamera vor Ort:

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Nie wieder ist jetzt!“ – Schulprojekt in Berlin gestartet

An fünf Berliner Schulen hat der Berliner Verein „Nie wieder ist jetzt e.V.“ sein Schulprojekt zur Demokratieförderung, gegen Antisemitismus, Rassismus, Diskriminierung und für Zivilcourage gestartet. Unter der Schirmherrschaft von Bärbel Bas, Bundesministerin für Arbeit und Soziales, sowie Kai Wegner, Regierender Bürgermeister von Berlin, wird an der Evangelischen Schule Frohnau, dem Werner-von-Siemens Gymnasium, der Evangelischen Schule Neukölln, dem Humboldt-Gymnasium Berlin und der Gretel-Bergmann-Gemeinschafts-Schule Berlin die Pilotwoche des Projekts durchgeführt.

Insgesamt 400 Schüler*innen setzen sich in der Pilotphase anhand eines von einer Gruppe Berliner Pädagog*innen um Carolin Kleinfeld, Koordinatorin Mittelstufe an der Evangelischen Schule Frohnau, und Sebastian Telschow, Lehrer des Jahres 2022, entwickelten didaktischen Konzeptes mit den Herausforderungen auseinander, die sich die Demokratie in unserer Gesellschaft ausgesetzt sieht.

Mittels innovativer Hologramm-Technik werden die verschiedenen Themenbereiche den Schüler*innen vermittelt. Neben Bärbel Bas und Kai Wegner, haben Moderator Klaas Heufer-Umlauf, Schauspieler Kida Khodr Ramada, Rabbi Yehuda Teichtal, Rapper Eko Fresh und Hertha-Profi John Anthony Brooks in Gesprächen mit Berliner Schüler*innen, der Holocaust-Überlebenden Ruth Winkelmann und Zemci Catar, der als 14-jähriger von seinem Vater aus der Türkei nach Deutschland geholt wurde, die Hologramm-Produktionen mit gestaltet.

„Im Dezember 2023 haben wir eine große Demonstration am Brandenburger Tor gegen Antisemitismus organisiert. Dank der Hilfe sehr vieler, auch prominenter Unterstützer und Unterstützerinnen, sind bei strömenden Regen mehr als 10.000 Menschen gekommen. Nach der Freude darüber, dass dies gelungen war, haben wir aber auch sehr schnell festgestellt, dass kaum junge Menschen am Brandenburger Tor waren und auch die nachhaltige Wirkung einer einzelnen Demonstration ihre Grenzen hat. Deshalb haben wir beschlossen, den Verein Nie wieder ist jetzt! zu gründen und dahin zu gehen, wo die Demokratieförderung ihren Anfang nehmen muss, um das Bewusstsein zu schärfen – in die Schulen“, erklärt der Berliner Unternehmer Nicolai Schwarzer, der Initiator der Demonstration und des Schulprojektes.

Für Bärbel Bas steht fest: „Demokratie zu leben bedeutet, Demokratie verstehen. Deshalb müssen wir uns mit unserer Demokratie auseinandersetzen. Auch mit den Bedrohungen, die wir gerade in der heutigen Zeit intensiv erleben. Dazu zählen Diskriminierung, Rassismus, Antisemitismus, Formen der Ausgrenzung, die viele Schülerinnen und Schüler alltäglich erleben. Daher ist es wichtig, gerade in den Schulen die Diskussion über diese Themen zu fördern, Anregungen zu geben, sich mit Geschichte zu beschäftigen, den Blick dafür zu schärfen, was in unserem täglichen Leben passiert. Das Schulprojekt „Nie wieder ist jetzt!“ bringt diese Themen in moderner Form direkt zu Schülerinnen und Schülern und ist gerade deshalb so wichtig.“

Auch Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner betont die Notwendigkeit, junge Menschen für die Demokratie zu begeistern: „Berlin ist die Stadt der Freiheit, der Vielfalt und der Toleranz. Es ist von größter Bedeutung, dass sich junge Menschen mit Freiheit, Menschenrechten und unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung auseinandersetzen. Wir leben in herausfordernden Zeiten, deshalb müssen wir unsere Demokratie stärken und sichern – und uns gegen Hass, Hetze und Antisemitismus wehren. Nie wieder ist jetzt. Nie wieder ist aber auch: heute, morgen und für immer.“

Innerhalb kürzester Zeit haben sich die Unterstützer*innen bereit erklärt, die Hologramm-Produktionen anzugehen. „Die technische Umsetzung und auch die Finanzierung des Projektes hat allerdings mehr Zeit in Anspruch genommen, als wir uns haben vorstellen können“, erklärt Nicolai Schwarzer: „Wir sind sehr glücklich, diese Hürden genommen zu haben und mit der Pilotphase jetzt die Erfahrungen sammeln zu können, um das Projekt nicht nur in ganz Berlin, sondern auch deutschlandweit ausrollen zu können.“ Dazu sollen sich zukünftig Schulen direkt bei dem Verein bewerben können. „Logistisch wie finanziell wird uns das neuen Herausforderungen gegenüber stellen und wir werden Partner finden müssen, die uns auch finanziell unterstützen“, sagt Nicolai Schwarzer.

„Jedes Mal, wenn ich am Ball war, haben die Fans Affengeräusche gemacht, mich mit Getränken und Essen beworfen“, erinnert John Anthony Brooks an seine Teilnahme mit der U20-Nationalmannschaft der USA an einem Turnier in Peru. „Das habe ich erst nicht verstanden, weil viele meiner Mitspieler und auch der Gegner dieselbe Hautfarbe hatten wie ich. Das war sehr prägend.“ Für Jugendliche sei es deshalb sehr wichtig, ihre Erlebnisse zu verarbeiten: „Wenn euch so etwas widerfährt, geht zu euren Lehrern, Eltern, Trainern. Zieht euch nicht zurück. Sprecht das aus.“

„Ich bin Berlinerin, bin Deutsche, und heute möchte ich sagen bin Europäerin“, sagt die 96-jährige Ruth Winkelmann im Gespräch mit Klaas Heufer-Umlauf. Ihr Vater wurde in Auschwitz ermordet,  weil er Jude war. Ruth Winkelmann sagt heute: „Ich kann nicht erwarten, dass man meine Religion achtet, wenn ich die Religion des Nachbarn nicht achte.“

Alle Hologramm-Produktion sind bei vimeo einzusehen:

Hauptfilm:

Teil 1 von 3

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Teil 2 von 3

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Teil 3 von 3

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Interaktive Fragen

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Bärbel Bas

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Kai Wegner + drei Abiturienten (Ben, Hannah, Narin)

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Klaas Heufer-Umlauf + Ruth Winkelmann

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Eko Fresh + Zemci

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John A. Brooks

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Kida Ramadan + Yehuda Teichtal

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Nicolai Schwarzer

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Im Rahmen des Projektes ist bereits das Buch Nie wieder ist jetzt! im Nicolai-Verlag Berlin erschienen: Weitere Informationen zu dem Buch finden sie hier.

Nicolai Schwarzer ist Berliner Unternehmer, sein Großvater ist Überlebender des Holocaust. Viele Mitglieder seiner Familie haben nicht überlebt. Nach dem 7. Oktober 2023 hat er in Berlin propalästinensische Demonstrationen und offenen Antisemitismus erlebt. Muss ich später fragen, nichts getan zu haben? Die Frage war sofort in seinem Kopf. Daraufhin organisierte er in kürzester Zeit die Demonstration „Nie wieder ist jetzt Berlin!“ am Brandenburger Tor. Das Schulprojekt soll Jugendliche für Demokratie begeistern und den Einsatz gegen Diskriminierung, Rassismus und Antisemitismus fördern.

„Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit.“

„Die Freiheit der Person ist unverletzlich.“

„Niemand darf wegen seines Geschlechtes, seiner Abstammung, seiner Rasse, seiner Sprache, seiner Heimat und Herkunft, seines Glaubens, seiner religiösen oder politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden. Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden.“

Das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland garantiert Menschen in Deutschland ein sicheres Leben. „Die Würde des Menschen ist unantastbar.“ Geschrieben aus den Erfahrungen der Schrecken und Verbrechen des Zweiten Weltkrieges soll das Grundgesetz die Richtlinien geben, eine Wiederholung von Verbrechen gegen die Menschrechte zu verhindern.

Nicolai Schwarzer:

„Nach dem Terror-Anschlag der Hamas gegen Israel habe ich bei Demonstrationen in Berlin, vor meiner Haustür, Hass in den Augen der Teilnehmenden gesehen. Die Menschen skandierten „From the river to the sea“. Der 7. Oktober 2023 hat mein Leben verändert. Ich stellte mir die Frage, ob ich bis dahin durch einen Schleier auf die Themen Rassismus, Ausgrenzung und Intoleranz geschaut hatte? Mir war schlagartig klar, dass ich was tun musste!“

Hier gehts zur Demo und allen Unterstützern

Verein

Nie Wieder! Wir setzen Zeichen für mehr Toleranz in unserer Gesellschaft, für unsere Demokratie, für mehr miteinander.

Wir setzen uns ein für UNS, die wir in einer freien Gesellschaft leben wollen, die es uns allen gestattet, unbedrängt von Rassismus, Ausgrenzung, Antisemitismus leben zu können. Egal, wie wir aussehen, wo wir herkommen, welches Geschlecht wir haben, wie wir fühlen.

Wir sind mehr. Ganz sicher. Wir sind nur nicht so laut. Weil wir nicht schreien, handeln wir. Am 10. Dezember 2023 haben wir unser erstes Zeichen gesetzt. Zehntausend Menschen kamen zu unserer Solidaritätsveranstaltung am Brandenburger Tor: Nie wieder ist jetzt! Deutschland steht auf.

Demokratieverständnis und Toleranz stärken

NIE WIEDER IST JETZT e.V. setzt sich für ein umfassendes Verständnis von Demokratie und Toleranz ein und kämpft gegen Rassismus, Diskriminierung und Antisemitismus. In einer Zeit, in der gesellschaftliche Spannungen und Polarisierung zunehmen und demokratische Werte unter Druck geraten, ist es wichtiger denn je, sich aktiv für ein respektvolles und inklusives Miteinander einzusetzen. Mit unserer Initiative möchten wir durch innovative Bildungs- und Aufklärungsmaßnahmen einen nachhaltigen Beitrag zur Förderung eines respektvollen und vielfältigen Miteinanders leisten.

Entstehung von NIE WIEDER IST JETZT e.V.

NIE WIEDER IST JETZT e.V. entstand aus der eindrucksvollen Demonstration „NIE WIEDER IST JETZT! Deutschland steht auf“, die am 10.12.2023 am Brandenburger Tor stattfand. Diese Aktion mobilisierte tausende Menschen und Medien, um gemeinsam ein klares Zeichen gegen Hass und Intoleranz zu setzen. Die starke Resonanz und das breite öffentliche Interesse an dieser Demonstration waren der Auslöser für die Gründung von NIE WIEDER IST JETZT e.V. und unterstreichen die Dringlichkeit und Bedeutung unserer Arbeit.

Gesellschaftliche Relevanz und Aktualität

In Zeiten, in denen populistische Strömungen und extremistische Ideologien zunehmend Raum in der Gesellschaft einnehmen, ist es von zentraler Bedeutung, Projekte wie NIE WIEDER IST JETZT e.V. zu fördern, um die Resilienz der demokratischen Kultur zu stärken und der Verbreitung von Hass und Intoleranz aktiv entgegenzuwirken. Die Zunahme von Hassrede, insbesondere in sozialen Medien, sowie die fortschreitende gesellschaftliche Polarisierung verdeutlichen den Bedarf an zielgerichteten Initiativen wie unserer.

Nicolai Schwarzer

Initiator und Vereinsgründer Nicolai Schwarzer

Nicolai Schwarzer ist Berliner, geboren im Norden der Stadt. Er ist ein deutscher Unternehmer. Sein Großvater ist ein Überlebender des Holocaust. Viele Mitglieder der Familie von Nicolai Schwarzer haben nicht überlebt. Nicolai Schwarzer ist Deutscher. Und er ist Jude. Er lebt gerne in dem Land, in dem er geboren wurde.

Nach dem 7. Oktober 2023 hat er in Berlin, in Deutschland, propalästinensische Demonstrationen und offenen Antisemitismus erlebt. Muss ich später fragen, nichts getan zu haben? Die Frage war sofort in seinem Kopf.

Er organisierte in kürzester Zeit die Demonstration „Nie wieder ist jetzt Berlin!“ am Brandenburger Tor, hat ein Schulprojekt initiiert und den Verein Nie wieder ist jetzt! in Berlin gegründet, um Menschen für Demokratie zu begeistern, den Einsatz gegen Diskriminierung, Rassismus und Antisemitismus zu fördern.

Und dennoch keimt in ihm die Frage, ob er und seine Familie Deutschland je werden verlassen müssen. Die Antwort kennt er nicht, aber er weiß: Nie wieder ist jetzt!

Ziele

Nicolai Schwarzer: „Wir waren in den Kommunikationswelten der jungen Menschen nicht präsent. Um Sie für unseren Kampf für mehr Toleranz und Demokratiestärkung, gegen Rassismus, Ausgrenzung und Antisemitismus zu erreichen, geht Nie wieder ist jetzt“ in die Schulen.“

Außergewöhnliche Erlebnisse im Unterricht: Schüler und Schülerinnen treffen auf bekannte Persönlichkeiten mit Hologrammen im Klassenzimmer.

1.

Videos
Produktion innovativer Videoformate für Social Media und Fernseh-/Kinowerbung als 1. Werbe-Clips, die komplexe Themen wie Diskriminierung und Rassismus verständlich und greifbar machen. Diese Videos sind darauf ausgelegt, besonders junge Menschen anzusprechen und Emotionen sowie Empathie zu wecken. Hierbei sind derzeit 4 Videoclips geplant (gegen Antisemitismus, Rassismus, Homophobie und für die Demokratie).

2.

Publikationen
Ein Buch, das die wichtigsten Themen unseres Projekts abdeckt und als Bildungsressource dient. Die Buchpräsentation findet am 25. März 2025 statt.

3.

Schulprojekt/Hologramme
Einführung eines umfassenden Unterrichtskonzepts, das in einer Pilotphase an ausgewählten Schulen in Berlin getestet wird. Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler durch innovative Methoden wie Hologrammtechnologie für die Themen Toleranz und Demokratie zu sensibilisieren. Hierbei werden zahlreiche Prominente durch unterschiedliche pädagogische Ansätze in Lebensgröße die Klassenzimmer erobern.

4.

Events
Verschiedene Veranstaltungen und Aktionen, wie die Demonstration „NIE WIEDER IST JETZT! Deutschland steht auf“, dienen der Bewusstseinsbildung und Mobilisierung der Öffentlichkeit.

Buch

Nie wieder ist jetzt!

Rechte und rechtsextreme Parteien gewinnen in immer mehr Ländern an Boden. Mit Populismus, Lautstärke und fake news gehen sie seit Jahren auch in Deutschland auf Stimmenfang und erzielen mittlerweile nicht nur im Osten unseres Landes mehr als Achtungserfolge an den Wahlurnen. 
Mit Hetze und Hartnäckigkeit versuchen sie, unsere Demokratie zu destabilisieren und unser Land dorthin zurückzubringen, wo wir nie wieder hinwollten. Doch Rassismus und Antisemitismus sind nicht nur bei Rechtsextremen zu Hause. Auch im linksextremen Lager und sogar in der bürgerlichen Mitte sind deutliche Anzeichen für Sympathie dafür erkennbar.

Aber noch hat die ’schweigende Mehrheit‘ nicht verloren: Jedes Argument gegen die Demokratie wird zu einem schwachen, wenn man es durch ein stärkeres entkräftet.
 Mit der Solidaritätsveranstaltung ‚Nie wieder ist jetzt!‘ und der Gründung des Vereins ‚Nie wieder ist jetzt!‘ hat der Herausgeber und Autor Nicolai Schwarzer ein Zeichen gesetzt gegen Antisemitismus und Gleichgültigkeit. Mit diesem Buch geht er einen weiteren Schritt: Hetze und rechten Parolen werden in leicht verständlicher Sprache Argumente entgegengesetzt. In Form von # Hashtags werden in knapp gehaltenen Beiträgen Botschaften für ein demokratisches Miteinander in nüchterner, klarer Sprache vermittelt. Sie enthüllen die Widersprüche in rechten Denkstrukturen und zeigen auf, was wir verlieren, wenn wir die politische Mitte verlassen und Extremisten – jeglicher Couleur – Diskussionsräume überlassen.

Ein Pilotprojekt von ‚Nie wieder ist jetzt‘ zum Thema Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit startete im Januar 2026 an Berliner Schulen.

Mit Beiträgen von Iris Berben, Arne Friedrich, Klaas Heufer-Umlauf, Bill Kaulitz, Ahmad Mansour, James von Moltke, Kida Khodr Ramadan, Isabel Varell…

Ein großartiges Unterstützer-Team.

„Das „Nie wieder“ ist kein bloßes Erinnern an die Vergangenheit – es ist eine Verpflichtung für die Gegenwart und Zukunft.“

Kai Wegner, Regierender Bürgermeister von Berlin

„Dieses Projekt wird viele Schulen bereichern kann. Schulen sind von zentraler Bedeutung für das Erlernen von Demokratie und respektvollem Umgang miteinander sind: Hier können wir Aufklärung leisten und Werte vermitteln.“

Bärbel Bas, ehemalige Präsidentin des Deutschen Bundestags

„Die Meinungsfreiheit ist ein entscheidendes Merkmal der Demokratie, die ich erhalten und verteidigen will.“

Arne Friedrich, ehemaliger Fußball-Nationalspieler

„Ich bin überzeugt, dass unsere Gesellschaft mehr Menschen braucht, die nicht vor Problemen davonlaufen. Menschen, die Verantwortung übernehmen, die sich trauen, die Dinge in die Hand zu nehmen und das Feuer zu löschen – statt sich wegzuducken und womöglich noch diejenigen zu kritisieren, die den Brand bekämpfen.“

James von Moltke, Finanzvorstand der Deutschen Bank

Demo

10. Dezember 2023

10.000 Menschen demonstrieren trotz widrigster Wetterbedingungen vor dem Brandenburger Tor für Demokratie in Deutschland, gegen Antisemitismus, Rassismus, Diskriminierung und Fremdenfeindlichkeit.

Nicolai Schwarzer: „Ich freute mich, dass so viele gekommen waren. Aber: Wo waren die jungen Menschen? Hatten wir sie mit unseren Aufrufen nicht erreicht?“

DEMOKRATIE lernen!

Zehntausend waren auf der Straße und Dutzende auf der Bühne mit dabei.

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